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Osteopathie


Osteopathie ist eine schon 1874 vom amerikanischen Arzt  Dr. A. T. Still ( 1828-1917 ) begründete und seither immer wieder weiter entwickelte Therapie zur Untersuchung und Behandlung von funktionellen Beweglichkeitsstörungen sämtlicher Gewebe im Körper. Dr. Still fand heraus, dass jeder Patient neben seinen Gesundheitsstörungen auch `Fehlstellungen´ der Knochen und Mobilitätsverlust der angrenzenden Gelenke aufwies. Obwohl Zellen und Körperflüssigkeiten nicht erkrankt sind, stören diese Knochen mit den anhaftenden Sehnen, Muskeln, Organe, usw. den Lauf der Flüssigkeiten im Körper. Deshalb nannte er Seine Therapie Osteopathie: „Krankheit durch die Knochen“


„ Die Knochen, Muskeln, Sehnen, Ligamente und Organe können Position und Verlauf der Zellen sowie Lauf der Körperflüssigkeiten stören, genauso wie die Felsblöcke im Flussbett den Lauf des Flusses beeinflussen“

                                                                    Dr. Still



Der Osteopath untersucht und behandelt alle betroffene Gewebe und alle sich daraus ergebenen Störungen, so genannte Ursache-Folge-Ketten. Bewegungseinschränkungen der Gelenke, Spannungen im Gewebe und Zirkulationsstörungen werden manipuliert, mobilisiert und mit osteopathischen Techniken behandelt, um die normale Körperfunktion anzuregen. Auf dieser Basis kann der Körper sein harmonisches Gleichgewicht zurückfinden und seine Selbstheilungskräfte optimal einsetzen.


Die Osteopathie setzt sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammen:


Parietale Osteopathie – betrifft Gelenke, Knochen , Muskeln, Sehnen, Bänder

Viszerale  Osteopathie – betrifft alle inneren Organe

Craniosakrale  Osteopathie –betrifft  Hirn-, Rückenmarkshäute, Schädelknochen,      

Wirbelsäule, Nerven


Für eine erfolgreiche Therapie ist eine Untersuchung und Behandlung aller Teilbereiche erforderlich.

Osteopathie ist eine holistische ( ganzheitliche ) Heilungsmethode, die von klassisch medizinischen Basiswissenschaften wie Anatomie, Physiologie, Neurologie, Pathologie, usw. ausgeht. Der Osteopath arbeitet ausschließlich mit seinen Händen. Die Osteopathie ist dabei keine alternative Heilmethode, sondern eine vollwertige funktionelle Medizin und ergänzt in diesem Bereich die klassische Schulmedizin.



Für wen ist Osteopathie geeignet?


Frauen, Männer, Kinder und Säuglinge jeden Alters


Welche Beschwerden können behandelt werden?


Rücken- und Gelenkbeschwerden jeder Art (z.B.: Lumbago, Ischialgien, Blockaden, Bandscheibenprobleme, Schulter-, Hüft-, Kniebeschwerden, usw…)

Muskel- und Sehnenschmerzen (z.B.: Tendinitis, Tennisellenbogen, Triggerpunktsyndrome, usw…)

Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Kiefergelenksstörungen, chron. Sinusitis, Mittelohrprobleme, Heiserkeit, Atembeschwerden, Verdauungsprobleme, Magenprobleme, Sodbrennen, u.v.m.


Wo sind die Grenzen der Osteopathie?


Schwere und akute Krankheiten, strukturelle Schädigung (Infektionskrankheiten, Herzinfarkt, Krebsleiden, etc.)



Wie lange dauert eine osteopathische Behandlung?


Bei der ersten Behandlung ist ca. eine Stunde empfehlenswert. Das lässt genügend Zeit für eine gründliche Anamnese. Die Folgebehandungen dauern  etwa 45 – 60min.. Die Behandlung von Säuglingen dauert ca. 30-40 Minuten.



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